Ausmesstipps Maßhemd


I H R  -  B E F E N I  -  P A R T N E R  -  I M  -  S A A R L A N D

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Hier möchten wir erklären, was alles dazu führen kann, wenn ein fertig geschneidertes Hemd nicht perfekt sitzt und welche Messpunkte dann bei der Korrektur zu berücksichtigen sind.

Fertiges Hemd - was kann passieren


Störendes Spannen unter den Achseln: 

Lösung: den Brustumfang vergrößern (1-2cm sollten reichen), oder beim Männchensystem: das Ärmelloch erweitern (2-3cm)

 

Unterarm ist zu eng:

Lösung: das Handgelenkmaß vergrößern (1-2cm sollten genügen) 

 

Stoff im Ellbogenbereich spannt oder schneidet ein:

Lösung: die Oberarmweite vergrößern (1-2cm sollten ausreichen) 

 

Ärmel zu viel Stoff, Falten im Bereich des Ärmels:

Lösung: die Armlänge verkürzen , 1-2cm sollten im Normalfall reichen 

 

Rückenbereich, zwischen Schulter /Ansatz Ärmel/ Ärmelloch, zu viel Stoff:

Lösung: die Schulterbreite verkleinern, 2cm sollten genügen. Ein Indiz, dass die Schulter zu breit gemessen ist, ist ebenfalls , dass die Schulternaht zu tief unten sitzt

 

Die Oberarmweite eng messen (hier genaues Körpermaß eingeben):

  • es darf kein Finger zwischen dem Maßband und der Haut sein
  • das Maßband im „Versatz“ um den Oberarm legen 
  • das genaue Körpermaß eingeben 

 

Die Oberarmweite (im klassischen Mess-System):

  • vom eng gemessenen Körpermaß: 2-3cm abziehen 
  • Gemessen: 35cm, Eingabe 33cm oder 32cm

 

Gesäßumfang:

sehr eng messen und das Maßband wirklich stramm zusammenziehen, das genaue Körpermaß eingeben.

 

Gesäßumfang (im klassischen Mess-System):

  • 4cm vom Körpermaß abziehen 
  • Gemessen 104 cm, Eingabe 100 cm

das Ärmelloch:

-Das Ärmelloch bitte locker messen, auf keinen Fall!!! stramm messen.

 

Ärmelloch-Richtwert:

das Ärmelloch entspricht der Hälfte des Brustumfanges /„Faustformel“ Brustumfang: 110cm, Ärmelloch 55cm

 

Ärmelloch im klassischen System

für das Ärmelloch: 0 eintragen 

 

Allgemeine Infos Wurffalten:

Grundsätzlich bedeutet ein Maßhemd nicht, dass keine „normalen“ Wurffalten entstehen. Je nach Beschaffenheit des Stoffes gibt es Wurffalten (zum Beispiel: im Brustbereich, Oberarmbereich)

 

Bei diesen 5 Maßen wird von der Produktion ein Aufmaß addiert:

Das Aufmaß muss bei diesen Maßen vorhanden sein, da das Hemd sonst viel zu eng wäre. Es ist lediglich als Hintergrundwissen gedacht und bracht nicht mit berechnet zu werden.

  1. Brustumfang (waagerechtes Maß)
  2. Bauchumfang (waagerechtes Maß)
  3. Gesäßumfang (waagerechtes Maß)
  4. Oberarmweite 
  5. Handgelenkmaß 

 

Allgemeine Mess-Tipps


Maßnehmen:

Darauf achten, dass nur ein Kleidungsstück angezogen ist (entweder T-Shirt oder Hemd, aber nicht Beides)

Darauf achten, dass nichts in den Hosentaschen ist (Handy, Schlüsselbund)

 

Füllige Menschen mit großem Bauchumfang:

Maß bei Bauchumfang im Sitzen nehmen, damit später auch im Sitzen das Hemd dann noch bequem sitzt.Dadurch ist das Hemd optisch im Stehen etwas weiter (aber bequemer)

 

Bizeps messen:

Immer beide Seiten messen. Kann unterschiedlich sein. Größeres Maß notieren.

 

Armlänge messen:

von Nadel an Schulter, bis zum Ellenbogen bis kurz zum Knöchel. Zu diesem Maß bis zu 4 cm hinzugeben, je nachdem, wie lang es sein soll.

 

Manschette:

Handgelenk eng messen. Bei Uhrenträger variable Manschette Nr.3 mit 2 Knöpfen wählen.

 

Gesamte Hemdenlänge ermitteln:

Von der oberen Schulternaht, quer über den Bauch, Aufrecht stehen,  Arme nach unten hängen lassen. Wird Hemd außerhalb getragen, messen bis Mitte Schritt, wird Hemd in Hose getragen, messen bis Ende Schritt.

 

Schneidertipp:

Massband beim Ausmessen mit dem Fingernagel des Daumens fixieren, dann kann man das Massband loslassen und das gemessene Maß gut ablesen.

 

3 Waagerechte Maße:

bestes, immer von der Seite messen, nicht dahinter oder davor.

 

Nadeln entfernen:

Immer daran denken, die Schulternadeln wieder zu entfernen. Wird oft vergessen.